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Kommunikation mit den Eltern

Bei unserer Elternarbeit knüpfen wir an die aktuelle Lebenssituation der Kinder und deren Eltern an.

Wir gehen von der Grundüberzeugung aus, dass vertrauensvolle und gute Beziehungen der Kinder zu den Erzieherinnen aber auch aller an der Erziehung Beteiligten untereinander unabdingbar für unsere gesamte Tätigkeit sind. Es geht um das Wohlbefinden der Kinder im Kindergarten, die Qualität der Zusammenarbeit des Teams, die Vernetzung von Kindergarten und Eltern im Hinblick auf gemeinsame Erziehungsziele und –strategien u.v.a.m.

Grundlage für eine solche vertrauensvolle Gesamtstimmung ist eine wohlwollende und wertschätzende Grundhaltung. Wir gehen davon aus, dass alle, Eltern und Erzieherinnen, für jedes einzelne Kind das Beste wollen, dabei aber stets die Bedürfnisse der anderen Kinder im Blick behalten wollen.

Interessenkonflikte können nicht ausbleiben, sie können aber in einer guten und offenen Atmosphäre benannt und ausgetragen werden.

Folglich sind wir an einer intensiven Zusammenarbeit mit den Eltern sehr interessiert. Es beginnt mit den Vorstellungsgesprächen, wird gefestigt durch Elternabende, gemeinsame Veranstaltungen und Unternehmungen und Elternsprechtage.

Nicht zu unterschätzen sind die „Tür- und Angelgespräche“. Auf dem „kurzen Dienstweg“ können uns Eltern über kleine Veränderungen, die das Kind betreffen, informieren oder wir können kurz etwas über den Tag bzw. Beobachtungen berichten, die wiederum für Eltern interessant oder vielleicht auch wichtig sind.

Gibt es von Seiten der Eltern oder auch von uns Bedarf für ein ausführlicheres Gespräch, sollten wir uns Zeit für einen Gesprächstermin nehmen.

Einmal im Jahr bieten wir Ihnen Entwicklungsstandgespräche (s.u.) an. Sie bekommen den Entwicklungsbericht Ihres Kindes im Vorfeld, damit Sie sich schon eine Rückmeldung haben, wie wir Ihr Kind in der Kita erleben.

Damit Sie immer “im Bild“ sind, was im Kindergarten geschieht, stellen wir verschiedene Informationsquellen bereit:

Unser Digitaler Bilderrahmen wird wöchentlich neu bestückt. Hier sehen Sie dann, was die Kinder in der Woche über gemacht haben.

Zusätzlich finden Sie weitere Informationen an der Stellwand.

Über Termine, Ausflüge, Besonderheiten, Krankheiten oder Elterndienste werden Sie per Mail informiert. Ergänzend hängen diese Informationen auch an der Stellwand.

Dort finden Sie auch Informationen des Vorstandes oder des Elternbeirates.

Ein- bis zweimal im Jahr bieten wir pädagogische Elternabende an. Manchmal laden wir hierzu Referenten ein.

Für neue Eltern gibt es einen Informationsabend, bevor das Kind in den Kindergarten kommt.

Für die Eltern der „Schukis“, die wir an die Grundschulen abgeben, gibt es einen Elternabend zu Beginn des letzten Kindergartenjahres.

Ansonsten finden in unregelmäßigen Abständen Elternabende der einzelnen Tiergruppen statt.

Wie weiter oben schon erwähnt, haben wir einige Gesprächsanlässe fest etabliert, sind darüber hinaus aber natürlich immer ansprechbar. Weil sie von besonderer Bedeutung sind, sind das Eingewöhnungs- und das Entwicklungsstandgespräch an dieser Stelle ausführlicher beschrieben:

Eingewöhnungsgespräch:

Ungefähr sechs Wochen nach Beginn der Eingewöhnung findet ein „Eingewöhnungsgespräch“ mit den Eltern statt. Diese erhalten vorab einen Feedbackbogen, der von ihnen ausgefüllt werden soll und der als eine Grundlage des Gespräches dient. Wir wünschen uns eine Rückmeldung über den Verlauf der Eingewöhnung: Was ist gut gelaufen? Wo gibt es Verbesserungsvorschläge und Wünsche? Die Erzieherinnen geben ihrerseits eine Rückmeldung zur Eingewöhnung und teilen ihre Beobachtungen im Hinblick auf das emotionale Verhalten und das Sozial- und Spielverhaltens des Kindes mit.

Entwicklungsstandgespräch:

Einmal im Jahr findet ein ca. 30-minütiges Entwicklungsstandgespräch auf Grundlage von GaBiP (Ganzheitliches Bildungsdokumentations-Programm) statt. Die Gespräche werden in der Regel von den jeweiligen Erzieherinnen durchgeführt, die für die Altersgruppe (Tiergruppe) zuständig sind. Die Eltern erhalten vor dem Gespräch einen Ausdruck der vorbereiteten Dokumentation als Grundlage für das Gespräch.

Beobachtungen zum aktuelle Entwicklungsstand des Kindes werden unter folgenden Aspekten dokumentiert:

  • Sozial- und Spielverhalten
  • Emotionale Entwicklung
  • Sinneswahrnehmung
  • Hygiene / Sauberkeitserziehung
  • Sprache
  • Kognitive Entwicklung
  • Grobmotorik
  • Feinmotorik

Der Austausch mit den Eltern gibt den Erzieherinnen und den Eltern die Gelegenheit, die  Beobachtungen aus dem Kindergarten mit den Erfahrungen der Eltern zu vergleichen und sie zu ergänzen, um dadurch ein noch umfassenderes Bild vom Kind zu erhalten.

Bei Bedarf können Empfehlungen zum Fordern oder Fördern sowie zur Abklärung eventuellen Förderbedarfs ausgesprochen werden.

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